Advent, Advent zwei Lichtlein brennt…

Einen wunderschönen zweiten Advent wünsche ich Euch. Seid ihr auch schon im Vorweihnachtsfeeling und mit Plätzchen backen, durch die Weihnachtsmärkte bummeln und Geschenke einkaufen beschäftigt?!? Ich muss gestehen, dass ich krankheitsbedingt dieses Jahr erst ein bisschen später mit dem Plätzchen backen angefangen habe. Genauer genommen dieses Wochenende. Daher habe ich mir mal nicht zu viel vorgenommen. Es soll schließlich noch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.

Zu Weihnachten gehören einfach auch selbstgebackene Plätzchen. Das ist Tradition. Da geht kein Weg dran vorbei. Mich erinnert das auch immer ein stückweit an meine Kindheit zurück und an die Zeit, als meine Oma noch lebte. Meine Oma versorgte zu Weihnachten immer die gesamte Familie mit ihren selbstgebackenen Plätzchen und unsere Familie ist groß! Meistens fing sie schon weit im Oktober an zu backen.

Ab diesem Zeitpunkt roch es bei ihr zu Hause immer nach Zimt, Kardamon, Schokolade…Nach Plätzchen eben. Das war himmlisch! Damit wurde die Vorfreude auf ihre Köstlichkeiten von Besuch zu Besuch immer größer. Und die Plätzchen von meiner Oma waren nun mal die Besten aller Zeiten!

Manchmal, wenn sie gerade abgelenkt war, bin ich in ihre Vorratskammer geschlichen und habe mir ein Paar davon stibitzt. Da gab es Kokosmakronen, Spritzgebäck, Vanillekipferl, Spitzbuben und Zimtsterne. Mir waren die Zimtsterne und die Spitzbuben immer am liebsten. Tja, und manchmal hat sie mich auch dabei ertappt. Aber richtig böse konnte sie mir nie sein. Sie machte die Keksdose dann wieder zu und schob mich behutsam aus der Vorratskammer.

In den nächsten zwei Wochen werde ich auch einige von Omas klassischen Plätzchen nachbacken, aber am allerliebsten mögen wir Lebkuchen. Das ist nun mal so. Und deshalb standen diese auf der Liste ganz oben.

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Ich möchte Euch ein tolles Lebkuchenrezept vorstellen, dass ich sehr gerne mag. Es enthält kein Mehl und besteht eigentlich fast nur aus Mandeln und Nüssen. Damit die Lebkuchen etwas gleichförmiger werden, verwende ich eine Lebkuchenglocke. Das Formen der Lebkuchen geht damit leicht und schnell von der Hand. Die Glocke ist aus Ahornholz hergestellt und lässt sich einfach mit Wasser und Spülmittel reinigen. Kann ich nur jedem empfehlen, der öfters Lebkuchen backt. Das Rezept funktioniert aber natürlich auch ohne.



Rezept: Elisen-Lebkuchen (ca. 30 Stück)
Teig:
Mandeln, gemahlen (300 g)
Mandeln, gehackt (100 g)
Haselnüsse, gemahlen (200 g)
Orangeat (100 g)
Zitronat (100 g)
Zucker (100 g)
Zartbitterschokolade, geraspelt (100 g)
Eier (6)
Honig (5 EL)
Bittermandelöl (10 Tr)
Rum (1 TL)
Lebkuchengewürz (20 g)

Mantel:
Oblaten (7 cm)
Zartbitterkuvertüre (400 g)

Zuerst Zitronat und Orangeat mit einem Messer ein wenig zerkleinern. Danach die Eier schaumig rühren. Bis auf die Eier alle Zutaten in eine Schüssel geben. Mit einem Teigschaber verrühren und dann nach und nach die Eiermasse dazugeben. Am Ende sollte der Teig feucht aber fest sein. Den Teig 3 Stunden ruhen lassen.

Ofen auf 160 Grad vorheizen.
Backblech mit Backpapier belegen. Mit einem Teigschaber den Teig in die Lebkuchenglocke streichen und Oblate andrücken. Lebkuchenglocke umdrehen und über das Backblech halten, den oberen Teil der Lebkuchenglocke drehen und schon fällt der Lebkuchen auf das Backblech. Lebkuchen 25 Minuten im Ofen backen.

Nachdem die Lebkuchen erkaltet sind noch mit Zartbitterkuvertüre bestreichen und ggf. verzieren.

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6 Kommentare zu „Advent, Advent zwei Lichtlein brennt…

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