Eine kleine Oase der Ruhe…

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Hallo ihr Lieben,

lang ist es her, dass ihr von mir gelesen habt. Ich hatte auch echt viel um die Ohren. Umso mehr freue ich mich, nun endlich wieder etwas Zeit für meinen Blog zu haben. Ganz stolz kann ich Euch verkünden, dass wir nun in den Club der Wohnwagenbesitzer beigetreten sind :-). Schon seit einer ganzen Weile spielten wir mit dem Gedanken uns ein mobiles Urlaubszuhause zu kaufen. Mit Kind bietet sich das auch an.

Fernreisen sind für uns erstmal Tabu. Sicherlich gibt es Eltern, die sich solche Reisen mit kleinen Kindern antun, uns wäre das viel zu stressig. Mit kleinen Kindern zu reisen, heißt ja auch, viel Gepäck. Schließlich möchte man für alle Fälle gerüstet sein. Da kann ja schnell mal ein Fieberchen ausbrechen, wenn sich der nächste Zahn auf den Weg macht. Dann ist es gut, wenn der bewährte Fiebersaft schnell zur Hand ist. Bei juckenden Mückenstichen braucht es das kühlende und lindernde Gel, bei Prellungen die Arnika Salbe und die Sonnencreme mit dem hohen Lichtschutzfaktor darf natürlich auch nicht fehlen. Und so könnte ich die Liste beliebig fortführen. Klar kann man auch überall Dinge kaufen, mir ist es aber einfach lieber, wenn ich alles dabei habe. Und ehrlich gesagt, ist das mit dem Wohnwagen ja auch kein Problem. Es gibt zwar gewisse Grenzen, was das Mitnehmen anbelangt, denn beladen darf unser Wohnwagen nicht mehr als 1350 kg wiegen. Aber da gibt es ja auch immer noch meinen Mann, der mich bremst, wenn ich im Begriff bin, den kompletten Hausrat einzupacken :-).

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Und so ging es also mit Sack und Pack in den wilden Osten, nach Sachsen-Anhalt in ein kleines verschlafenes Örtchen in der Nähe von Wittenberg. Freunde von uns machten dort Urlaub im Ferienhaus der Familie und boten uns an, auch dorthin zu kommen. Schon als wir ankamen, merkte ich, dass dies ein ganz besonderer Ort ist.

In das kleine Ferienhäuschen aus den 30iger Jahren mit dem wunderschönen Obstgarten hatte ich mich sofort verliebt. Das Haus wurde aufwendigst renoviert, jedoch blieben alte Elemente erhalten wie z. B. der schöne alte Dielenboden, der herrlich knarrte. Das Bad hingegen wurde mit sehr geschmackvollen grauen Fließen neu gestaltet und hatte eine mega-große Regenkopfdusche, in der man schon mal die Zeit vergessen konnte. Bei der Einrichtung wurde mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet, ein Mix aus alt und neu – genau mein Ding! Es hatte einfach Charme.

An einem frühen Nachmittag, die Kinder machten gerade ihren Mittagsschlaf, saß ich mit meinem Buch und einer Tasse Cappuccino im Garten und genoß diesen Augenblick der Stille. Alles war ruhig und friedlich. Die Vögel zwitschern. Die Sonne schien. Es war einfach herrlich. Wenn ich gekonnt hätte, dann hätte ich diesen Moment aufgenommen, um ihn bei Bedarf wieder hervorholen zu können.

Die Apfelbäume trugen viele Früchte und so kam es, dass wir am Ende unseres Urlaubes mit einem ganzen Karton Äpfel zu Hause ankamen. Ich hatte auch gleich schon eine Idee, was ich mit den Äpfeln anstellen wollte.

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Ich hatte noch ein Rezept von einer Tante im Schrank, dass ich etwas abwandelte und daraus wurde ein  versunkener Apfel-Dinkelvollkorn-Kuchen. Die leicht säuerlichen Bio-Äpfel aus dem Garten mit Kombination des süßen Teiges ergibt eine tolle fruchtige Mischung und schmeckt einfach herrlich lecker! Was mir an dem Rezept auch gefällt ist, dass der Kuchen sehr schnell gemacht ist und nicht allzu viele Zutaten benötigt werden.

So schnell wie er gemacht war, war er dann auch weg ;-).
Viel Spaß beim Nachbacken!

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Rezept: Apfel-Dinkelvollkorn-Kuchen
Dinkelvollkornmehl (200 g)
Mandeln, gehackt (50 g)
Bio-Zitrone (1)
Äpfel, säuerlich ( 3 – 4)
Äpfel, gerieben (1)
Butter, weich (125 g)
Kokosblütensirup (125 g)
Bio-Eier (2)
Salz (1 Pr)
Backpulver (1 Pck)
Sahne (2 EL)
Sonnenblumenkerne (3 EL)
Springform (26 cm)

Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. Zitrone waschen, Schale abreiben und den Saft auspressen. Äpfel schälen, vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Die Apfelstücke oben mehrfach der Länge nach einritzen und in eine Schüssel mit 2 EL Zitronensaft benetzen.

In einer Schüssel den Kokosblütensirup, die Butter, das Salz und die Eier geben und 2 Miunten schaumig rühren. Anschließend die Zitronenschale, die Mandeln, das Backpulver und das Mehl hinzugeben und verrühren. Danach kommt noch der geriebene Apfel und die Sahne hinzu. Der Teig sollte von der Konsistenz her schwer vom Löffel reißen. Falls er noch zu fest ist, eventuell noch etwas Sahne dazu geben.

Den Teig in einer gefetteten Springform verteilen. Die Äpfelstücke kreisförmig auf den Teig legen und etwas eindrücken. Zum Schluß noch mit einem Löffel die Sonnenblumenkerne über den Kuchen streuen und den Kuchen im Ofen auf der mittleren Schiene für 35 – 40 Minuten goldgelb backen. Fertig. Guten Appetit!

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2 Kommentare zu „Eine kleine Oase der Ruhe…

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