Ein Plädoyer für den Kürbis

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Es gibt sie in den verschiedensten Farben, Größen und Formen. Sie gehören zum Herbst wie der Tannenbaum zu Weihnachten, wie der Hase zu Ostern oder das Radler zum Biergarten.

Sie sind kalorienarm und bestehen zu 90 % aus Wasser. Sie hellen die Stimmung auf (enthalten L-Tryptophan, welches an der Produktion von Serotonin beteiligt ist). Sie senken den Colesterinspiegel. Stärken das Immunsystem. Fördern die Verdauung. Die Kürbisse.

Und es gibt unglaublich viele Varianten, wie man sie zubereiten kann. Der Klassiker aber ist eindeutig die Kürbissuppe. Heute möchte ich Euch mein Lieblingskürbisrezept vorstellen. Es kommt aus Italien. Geschmacklich, Liebe auf den ersten Bissen! Ein wahrer Hochgenuss! Und nein, es ist keine Kürbissuppe.

Rezept: Kürbisnockerl mit Salbei-Schmand-Soße:
Kürbis, am besten Muskat (1 kg)
Mehl (300 g)
Eigelb ( 2 Stck.)
Muskatnuss, frisch gerieben
Salbei (4 Stängel)
Knoblauch (2 Zehen)
Schmand (150 g)
Gemüsebrühe (125 ml)
Butter (1 EL)
Parmesan, frisch gerieben (4 EL)
Salz
Pfeffer

Kürbis in dünne Scheiben schneiden, Kerne entfernen, auf ein Backblech legen und in den vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft ca. 25 Minuten backen. Anschließend das weiche Fruchtfleisch mit einem Stabmixer zu einer breiigen Konsistenz verarbeiten.

Nachdem der Kürbisbrei erkaltet ist, mit Mehl und den Eigelben verrühren und mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.
Einen großen Topf mit Wasser befüllen, salzen und zum Kochen bringen. Mit 2 Teelöffeln vom Teig kleine Nockerl formen und ins Wasser geben. Wenn alle Nockerl im Wasser sind, die Hitze herunterschalten und noch ca. 10 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit können wir uns um die Soße kümmern. Salbei abbrausen und trockentupfen. Blättchen in ganz feine, dünne Streifen schneiden. Knoblauch schälen und ebenfalls in ganz dünne Streifen schneiden. Dann kommt die Butter mit dem Knoblauch und dem Salbei in einen Topf, kurz andünsten. Mit Brühe aufgießen, Schmand hinzugeben und bei starker Hitze etwas einkochen lassen. Zum Schluß noch Parmesan einstreuen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann kann auch schon gegessen werden. Die Nockerl mit einem Schaumlöffel auf tiefe Teller verteilen und die Soße darüber geben. Buon appetito!

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5 Kommentare zu „Ein Plädoyer für den Kürbis

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